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Platzdienstordnung des Aero-Club Nieder-Eschbach e.V.

 1. Allgemeines
Jedes aktive Mitglied ist gemäß § 3, Ziffer 2 und 3 der Vereinssatzung verpflichtet, einmal pro Turnus einen sog. Platzdienst zu leisten. Zeitlicher Umfang, Basisaufgaben, Abrechnungen etc. sind in Kurzfassung in der im Clubheim ausliegenden Platzdienstordnung aufgeführt. Um einen geordneten Organisationsablauf zu gewährleisten, muss sich jeder rechtzeitig in die dazu aushängende Liste eintragen. Müsste aus vertretbaren Gründen der Platzdienst abgesagt (z.B. Krankheit), bzw. könnte nicht angetreten werden, ist umgehend ein Vorstandsmitglied davon zu unterrichten. Zur Übernahme des Platzdienstes am Sonnabend (14:00 Uhr) sollte man pünktlich erscheinen, um Geldübergabe und Bestandsaufnahme der Waren mit dem Kassierer/ Clubheimbeauftragten möglichst bis zur Öffnung des Clubheimes beendet zu haben. Wasser zum Putzen des Clubheimes bzw. Abwaschen von Geschirr etc. ist in den grauen Kannen zu beschaffen. Die Kannen sollen vor dem Füllen ausgewischt werden, damit Schlammbildung durch zu langes Stehen in gefülltem Zustand im Clubheim vermieden wird. Sollte die Besorgung aus verschiedenen Gründen nicht möglich sein (Alter, zu große Entfernung zum Wohnort u.a.) müssen andere Mitglieder um Mithilfe angesprochen werden. Die Wassermenge richtet sich nach dem möglichen Bedarf (Jahreszeit, erwartete Besucherzahl etc.) Sollte Kaffee gemacht werden, ist Wasser aus der kleinen hellen Kanne zu benutzen, das möglichst frisch zum jeweiligen Platzdienst mitgebracht werden soll. Zur besonderen Beachtung: Der Kühlschrank neben der Eingangstür im Clubheim wird mit Gas betrieben und soll in den Sommermonaten immer in Betrieb sein/bleiben.  Alle Gasleitungs-Absperrventile sollen offen sein. Sollte ein Gasgerät nicht gehen, ist nachzusehen, ob das jeweilige Absperrventil, bzw. das Hauptventil unter dem grauen Kasten an der Clubheimrückwand, geöffnet ist. Das Ventil ist "offen", wenn der Knebel parallel zur Gasleitung steht. 
2. Dienstbeginn (Sonnabend 14:00 Uhr, Sonntag 10:00 Uhr)
Die Fensterrolläden sollen geöffnet und die Stühle von den Tischen genommen werden. Die Toilettentüren (Damen und Herren) sind aufzuschließen. Der Schlüssel dazu liegt immer in der Kasse oder hängt neben der Eingangstür über dem Gaskühlschrank. Bitte überprüfen, ob genügend Toilettenpapier bereitliegt. Getränke sind nach Übergabe der Schlüssel und der Wechselgeldkasse aus dem Vorratsraum nach vorne zu räumen. Der Gaskühlschrank ist aufzufüllen. Besonders in der Sommerzeit ist, wenn Strom zur Verfügung steht, die Kühltheke mit Getränken zu befüllen (Bier, Fanta, Cola, Apfelwein, Apfelsaft, Wasser). Auch der Küchenkühlschrank kann genutzt werden (Dazu den Kühlschrankknopf an der rechten Innenseite des Kühlschrankes mindestens auf "5" stellen). Je nach Jahres/Tageszeit und Außentemperatur soll das Stromaggregat bei Platzdienstbeginn angestellt werden, um sicherzustellen, daß genügend gekühlte Getränke zur Verfügung stehen. Die großen Leuchten an den Giebelseiten des Clubheimes sollen tagsüber ausgeschaltet werden, der Schalter dazu ist im Vorratsraum neben dem Sicherungskasten. Dies vermeidet einen unnötigen Kraftstoffverbrauch des Stromaggregates. Bei Dunkelheit sollen diese Lampen zur Beleuchtung des Parkplatzes und des Toilettenweges eingeschaltet werden. In der Wintrezeit ist die Fußbodenheizung mit der großen schwarzen Drucktaste am Sicherungskasten im Vorratsreum anzuschalten. Jedoch nur wenn das große Stromaggregat läuf; das kleine orangefarbene Ersatzaggregat hat nicht genügend Leistung und ist entsprechend abgesichert (siehe auch weiter unten). Die Frequenztafel u. Startrichtungspfeil muss am Windsackmast aufgehängt und die beiden dreieckigen Hinweisschilder am unteren Weg, jeweils am Anfang und Ende des Flugfeldes, aufgestellt werden. Das Flugleiterbuch mit Kugelschreiber ist neben der Einganstür, auf dem Kühlschrank auszulegen.
3. Elektrischer Strom
Da der Vereinsplatz nicht an das städtische Stromnetz angeschlossen ist, wurde ein Diesel-Stromaggregat angeschafft. Es steht im gleichen Gebäude wie die Toiletten. Hiermit kann Dreh- und Einphasen-Wechselstrom (400 V / 230 V) mit einer Leistung von bis zu 30 KW erzeugt werden (Heizlüfter / Kaffeemaschinen z.B. brauchen ja ca. 1 KW). Bei eventuellen Ausfällen steht ein Hilfs-Stromaggregat mit einer Leistung von ca. 5 KW zur Verfügung. Da in letzter Zeit oftmals kein Platzdienst eingetragen wird, wird auch das Stromaggregat nicht so häufig angelassen. Die Startautomatik am Aggregat braucht aber eine Stromverbindung um wirksam zu werden. Da über Monate hinweg kein Platzdienst geleistet wird, wird auch das Aggregat nicht angelassen und die Starterbatterie damit auch nicht aufgeladen. Damit die Spannung in der Batterie nicht zu sehr absinkt, wurde an der Wand zum Aggregatehaus ein sog. Hauptschalter eingebaut, der zuerst betätigt werden muß. Der Schlüssel dazu liegt in der Theke. Anlassen und Abstellen des Haupt-Stromaggregates. Ähnlich wie bei einem Auto wird das Aggregat mit einem Schlüssel (am Clubheim-Schlüsselbund) im Anlasserschloß in der Küche des Clubheimes (über dem Lichtschalter) angelassen und abgestellt. Hierzu sind die dort angebrachten Instruktionen zu befolgen. Läuft das Aggregat, kann der Schlüssel, ohne ihn zu verdrehen, abgezogen werden. Sollte während des Betriebes das Stromaggregat stehen bleiben oder eine andere Störung auftreten, wird im Gerätehaus eine Alarmhupe losgehen. In diesem Fall das Gerätehaus aufschließen und den Alarm an der silberfarbenen Tafel am Blechschrank (rechts) löschen (auf den Knopf unter dem Hupensymbol drücken - Hupenton hört auf!), den darüber liegenden Drehschalter auf "AUS" stellen. Sollte das Stromaggregat überhaupt nicht zu starten sein oder, wie erwähnt, eine Störung auftreten, ist ein "herumdoktern" an der Startautomatik oder am Aggregat selbst nicht erwünscht. Bitte den Hauptschalter am Generatorhaus und das Anlasserschloß in der Clubheimküche wieder auf "abstellen" einstellen und ein Vorstandsmitglied verständigen. Ist niemand vom Vorstand zu erreichen, kann das Hilfs-Stromaggregat in Betrieb genommen werden. Bitte hierzu den nächsten Abschnitt genau durchlesen und befolgen.
Anlassen und Abstellen des Hilfs-Stromaggregates. Das Aggregat sollte nur von technisch interessierten und versierten Vereinsmitgliedern in Betrieb genommen werden, da hierzu noch etwas "körperliche Arbeit" geleistet werden muss. Da hierzu zum Anlassen ine Batterie gebraucht wird (eventuell die Starterbatterie im Aggregatehaus), braucht der Hauptschalter an der Seite des Gerätehauses nicht benutzt zu werden. Sollte sich also davon keiner abschrecken lassen, ist nach dem folgenden Verfahren vorzugehen: a) Anlassen: Sicherstellen, dass genügend Treibstoff im Tank ist. Eventuell mit der Handpumpe aus dem großen Tank auffüllen. Während des Betriebes muss etwa alle 4-5 Stunden nachgetankt werden. Hierzu ist zu empfehlen, den Motor abzustellen (siehe unten), da sonst durch die Vibration Dieselkraftstoff aus der Tanköffnung spritzt. Das Aggregat so an das Haupt-Aggregat rollen, daß die Batteriekabel an die Batterie angeklemmt werden können (schwarz an "MINUS" [Masse], rot an "PLUS"). Den Gashebel nach vorne ziehen und dann den Startknopf auf dem seitlichen Schaltfeld drücken. Wenn der Motor läuft, die Anlasserkabel abklemmen und um den Schiebebügel wickeln. Keine Bedenken, die Kabel führen keine Spannung!  Sollte die große Batterie leer sein, kann das Aggregat auch von einer Aotobatterie aus gestartet werden. Dazu bitte einen zweiten Mann ins Auto setzen, der den Motor hochdreht, damit die Lichtmaschine genügend Strom abgiebt. Manchmal ist die Autobatterie zu schwach um das Aggregat zu starten. Keine Angast, dem Auto passiert nichts. Jetzt das Aggregat wegen der Abgase in die Toreinfahrt schieben; das Tor muss aufbleiben! Um die volle Stromspannung zu erhalten, den Gashebel auf maximale Drehzahl stellen. Das dicke schwarze Drehstromkabel mit dem roten Stecker, das über den Blechschrank hängt, in die dazugehörende rote Buchse auf dem seitlichen Schaltfeld am Hilfs-Aggregat einstecken, damit der Strom ins Vereins-Kabelnetz eingespeist wird. Zur Erinnerung: Große Stromverbraucher sind hiermit nicht zu betreiben und daher abzuschalten bzw. gar nicht erst einzuschalten (z.B. Fußbodenheizung). b) Abschalten: Hierzu muss lediglich der Gashebel über die Leerlaufstellung gezogen werden. Warten, bis der Motor ausgegangen ist. Dann das Aggregat an die Seitenwand des Raumes schieben. Kabel o.a. müssen nicht abgezogen werden, das Tor kann wieder verschlossen werden.
4. Dienstende
Die Kasse ist nach den Vorgaben des Kassierers abzurechnen. Das Fehlen von Verbrauchsmaterial (Toilettenpapier, Streichhölzer, Ersatz-Glühlampen usw.) bitte auf einen Zettel vermerken und in die Wechselgeldkassette legen. Wechselgeld verbleibt nicht in der Tageskasse. Die Einnahmeabrechnung, die Wechselgeldkassette und der Clubheim-Schlüsselbund sollen spätestens am nächsten Tag bei dem Kassierer abgegeben werden. Im Clubheim sollen genügend Getränke aus dem Vorratsraum vorgeräumt werden. Das Clubheim ist in gereinigtem Zustand zu hinterlassen. Ob die notwendige Reinigung am Sonntag oder Montag erfolgt, bleibt dem Mitglied überlassen. Die Grund-Reinigungsarbeiten sind Geschirrspülen und feucht ausgewischter Fußboden von Clubraum, Küche und Toiletten. In Absprache mit dem vorherigen, bzw. nachfolgenden Platzdienst können durchaus auch andere Arbeiten erledigt werden ( z.B. alle Gläser spülen, Schrank auswischen, Fenster putzen u.a.). Hinweisschilder, Frequenztafel und Preistafel müssen in den Clubraum geräumt werden. Die Abfalleimer (Papierbehälter) am Flugfeldzaun müssen ausgeleert werden. Vor Verlassen des Platzes soll geprüft werden, ob Traktor-Garage, Container, Generatorhaus und Toiletten abgeschlossen sind. Die Clubheimtür muss einmal abgeschlossen, die Lagertür zweimal abgeschlossen werden!  
Nachtrag:
Wasser zum Putzen des Clubheimes bzw. Abwaschen von Geschirr etc. (kein Trinkwasser), steht, wenn er aufgefüllt ist, in einem Behälter, der im Vorratsraum unter der Bodenklappe installiert ist, zur Verfügung und kann aus dem Wasserhahn in der Küche entnommen werden sofern ein Stromaggregat läuft. Sollte trotzdem kein Wasser laufen, bitte im Vorratsraum unterhalb des Sicherungskasten überprüfen, ob der Pumpenschalter auf "AN" steht. Sollte der Schalter aus gewesen sein, bitte sich auch vergewissern, daß der Wasserhahn an der Rückseite des Clubheimes geschlossen ist, da sonst das ganze Wasser aus dem Tank nach draußen ausläuft. Bitte beim Wasserverbrauch daran denken, daß der Behälter wieder aufgefüllt werden muß, somit Wasser nicht in "unbegrenzeter" Menge vorhanden ist. Sollte einmal kein Wasser vorrätig sein, muß nach der bisherigen Methode vom Platzdienst Wasser besorgt werden. Hierzu sind die grauen Kannen zu benutzen. 

(Stand : Mai 2009 - Der Vorstand des Aero-Club Nieder-Eschbach e.V.)

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